Zulaufroute Ost: von Hamm und Unna über Dortmund und Bochum nach Essen

Bei leichtem Nieselregen und angenehmen 20°C kamen von Hamm zwei tapfere Radler und aus Unna drei. Zusammen mit den auf dem Friedensplatz wartenden starteten wir um kurz nach 9 mit 60 Personen in Richtung Bochum. Bei synchroner Musik von diversen Soundbikes kam trotz der schlechten Witterung ganz schnell gute Laune auf. In Lütgendortmund wurden wir von weiteren 11 Radlern freudig empfangen und nach einer kurzen Pause gings dann mit 71 weiter nach Bochum. Hier kamen dann weitere 30 dazu und Wattenscheid ebenfalls nochmal 10. So ging es mit über 100 Leuten weiter nach Essen. Leider überraschte uns nach Wattenscheid ein dicker Regenschauer und eine gerissene Kette. Also kurze Zwangspause. Mit rund 10 Minuten Verspätung kamen wir dann in Essen am Willy-Brandt-Platz an, wo schon andere Zulaufrouten auf uns warteten. Ohne Pause gings gemeinsam direkt weiter Richtung Gruga.

Mehrere Hundert Menschen warteten hier schon. Nach einer kurzen Ansprache ging es dann auch schon los auf die 18 km lange Hauptroute. Auch hier sollten wir nicht trocken bleiben, aber recht bald kam dann auch wieder die Sonne raus. Am Ende gabs dann noch 3 Ehrenrunden auf dem gesperrten Bereich des Stadtfestes, bevor wir unserer Räder auf einem eigens für uns reservierten Parkplatz mit Anlehngittern zum Anschließen geleitet wurden. So konnte jeder in aller Ruhe noch das Straßenfest auskundschaften.

Für die Rückfahrt nach Dortmund hatten wir uns vorab verabredet. Gegen 17:30 Uhr brachen wir dann mit 14 Leuten wieder Richtung Dortmund auf. Nach knapp über 100 km gönnten wir uns dann noch gemeinsam ein Eis, bevor jeder seine individuelle Richtung einschlug.

Insgesamt ein Klasse Tag. Danke an alle Beteiligten. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, dann in Bochum!

Beiträge und Bilder zur 4. Fahrradsternfahrt Dortmund – 19.6.16

Ganz nach dem Motto der diesjährigen Fahrradsternfahrt “Mobil ohne Auto – fürs gute Klima”, haben sich über 800 Radlerinnen und Radler aus den umliegenden Städten und Dortmund für bessere Bedingungen für den Radverkehr demonstriert. Dabei durften wir das erstemal auch die B1 befahren!

Schön dass ihr alle da ward ! Seht selbst.

Eindrücke von der Sternfahrt

Artikel der Sternfahrtorganisatoren und Danksagung

Artikel des WDR zur Fahrradsternfahrt

Artikel der RuhrNachrichten zur Fahrradsternfahrt

> Bildergalerie der RuhrNachrichten

> Beiträge auf unserer Facebook-Seite

Video von Talradler Wuppertal

> Video von Nemo Kelevra (Anfahrt ab Bochum)

Video von Nemo Kelevra

Video von Nemo Kelevra (komplette Durchfahrt)

Video von Micha Redel

Bilder von Christian Lamker

> Bilder von Dieter Schütze

 

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Mobil ohne Auto – Fürs gute Klima – Rückblick auf einen tollen Fahrradtag!

Am Sonntag den 19.06.2016 fand zum 4. Mal in Folge die Fahrradsternfahrt Dortmund statt. Nachdem in den letzten Wochen und Tagen die Wetterprognosen für diesen Tag nicht wirklich schön aussahen, entwickelte sich der Tag nach anfänglichem Sprühregen doch zu einem richtig schönen Juni Tag. Das war auch gut so, schließlich waren die ersten Radlerinnen und Radler schon bereits um 7:30 Uhr in Mülheim und Oberhausen gestartet.

Während wir uns vor Ort in Dortmund um den Aufbau an der Petrikirche kümmerten, kamen sporadisch immer wieder Kurznachrichten bei uns an: „Mit über 25 in Essen gestartet“. Ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass da was auf Dortmund zurollt, aber für Radfahrer üblich ganz still und unauffällig. Erstaunlich früh trudelten die Einsatzkräfte der Polizei an der Petrikirche ein. Ein bunter Mix aus Fahrrad-, Motorrad- und Streifenwagenpolizisten. Nach ersten Absprachen mit dem Einsatzleiter stand auch endgültig fest: wir fahren auf die B1!

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Mobil ohne Auto – Fürs gute Klima – in Kürze

Nach 1-wöchigem Staunen über herrliche Schrottkunsträder gab es 800 frohgelaunte Teilnehmer, sogar Sonne statt Regen und Gewitter; gute Unterstützung von Stadt und OB Sierau, VeloKitchen, VCD, ADFC und RVR; super Sound von der AudioKitchen, keine Unfälle, tolle Steeldrums von Calypsonic, gute Musik von 2 x OHNE ALLES, Spaß von Franziska Mense-Moritz, begeistertes Ausprobieren vieler Juxräder vom ADFC Unna und Takafumi sowie Klasse Arbeit von Polizei und Ordnern. Danke, dass ihr alle dabei wart!

Einen ausführlicheren Bericht mit ganz viel Bildmaterial folgt in den nächsten Tagen. Eine kleine erste Auswahl gibts aber auch schon hier.

Ein Traum: Tempo 30

Konsequent innerhalb Ortschaften, besonders in Städten wie Dortmund in denen viel Auto gefahren wird.
Das wäre sicherer für alle Verkehrsteilnehmer, z.B. für Kinder die morgens mit dem Rad zur Schule fahren oder für Senioren, die mehr Zeit brauchen. Zudem hätten Autofahrer mehr Zeit den Radfahrer zu sehen.

Und der Autoverkehr hätte auch was davon: Laut der Uni Duisburg-Essen weniger Staus bei einem Zeitverlust von maximal 20 Sekunden pro Kilometer. Und weniger Stau ist gut fürs Klima!

Dafür wollen wir morgen gemeinsam auf der Fahrradsternfahrt mobil machen!

Fahrradstraßen für mehr Lebensqualität im Alltag

Straßen auf denen der Radfahrer Vorfahrt hat. Sie sind leise und nicht teuer in der Realisierung. Ein gutes Netz von Fahrradstraßen, das Stadtteile miteinander verbindet würde Stadtradler ermutigen mehr Alltagsstrecken auf dem Rad statt mit dem Auto zu erledigen.

Auch würden die Kommunen Geld sparen bei der Wartung von Straßen, denn sie verschleißen weniger schnell.
Also weniger Kosten, weniger Asphalt und weniger CO2 – fürs gute Klima!

Deshalb fahren wir morgen gemeinsam mit dem Fahrrad bei der 4. Fahrradsternfahrt Dortmund aus vielen Städten im Umkreis von Dortmund auf der Fahrbahn, um sie schon einmal temporär zur Fahrradstraße zu machen!

 

Radschnellwege als Städteverbindung

Morgen findet die 4. Fahrradsternfahrt Dortmund statt. Wir wollen gemeinsam für ein besseres Klima für den Radverkehr demonstrieren. Eine Forderung ist die Realisierung von Radschnellwegen!

Der RS1 ist in Planung, es wird bis zur Realisierung aber noch einige Zeit vergehen. Die Aufnahme in des Bundesverkehrswegeplan ist bisher nicht geglückt, weil der Bund der Meinung ist, das Radverkehr nicht deren Angelegenheit ist.

Es ist aber wichtig, dass der RS1 nicht alleine bleibt. Es braucht ein Netz attraktiver und direkter Verbindungen für den Radverkehr. In unserem Nachbarland der Niederlande werden solche Wege aus Mitteln zur Stauvermeidung finanziert. So profitieren diejenigen, die mit dem PKW fahren müssen, weil sie keine Staus mehr haben und alle anderen haben komfortable Wegeverbindungen fürs Fahrrad.