Organisatoren

  • VeloCityRuhr
    VeloCityRuhr ist eine unabhängige Initiative mit der Vision, das Fahrrad als primäres Verkehrsmittel im Alltag an Rhein und Ruhr zu etablieren.
    Dabei versteht sich VeloCityRuhr als Dachmarke: vernetzt werden Bürger, Initiativen und Institutionen (wie z.B. für die Fahrrad-SternfahrtRuhr), die ihrerseits einen Beitrag rund um alle Aspekte des „Alltagsradverkehrs“ leisten.
    Ob Infrastruktur, Service, Kommunikation, Information oder Rahmenbedingungen: VeloCityRuhr erfasst all diese Informationen und verbreitet sie. Als zentrale Plattform dient die Website velocityruhr.net, mit der weitere Profile im Web 2.0 verknüpft sind. Hier werden Ideen diskutiert, Informationen ausgetauscht und Projekte angestoßen

  • ADFC Essen
    Der ADFC Essen wurde 1984 gegründet und hat derzeit mehr als 800 Mitglieder. Ein maßgeblicher Tätigkeitsschwerpunkt ist die Radverkehrspolitik, erklärtes Ziel ist dabei eine fahrradfreundlichere Ausgestaltung von Straßen und Wegen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausrichtung geführter Fahrradtouren für Jedermann. Die Termine hierzu sind neben dem Fahrradkalender auch dem Internetportal des ADFC-Essen zu entnehmen. Mehrfach im Jahr erscheint per Email der eRundbrief, der auch von Nicht-Mitgliedern abonniert werden kann.
    Direkt vor Ort erreicht man den ADFC im „Verkehrs- und Umweltzentrum“ (VUZ), welches sich in der nördlichen Innenstadt am Kopstadtplatz 12 in der „Kopstadtpassage“ befindet (geöffnet Mittwoch & Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr, ausgenommen in den Schulferien).
    Der ADFC trifft sich an jeden 1. Freitag im Monat um 19.30 Uhr zusammen mit der EFI zu den Radlertreffen, um in zwangloser Atmosphäre alle möglichen Themen rund ums Radfahren auszutauschen und Aktivitäten zu besprechen. An diesen Treffen können selbstverständlich alle Radlerinnen und Radler teilnehmen, also auch Nichtmitglieder. Vielleicht schauen Sie einfach mal unverbindlich rein.

  • Critical Mass Essen
    Was ist die Critical Mass?
    Im Prinzip ist eine Critical Mass eine Art Fahrradtour, die in Essen am zweiten Freitag im Monat stattfindet. In einigen Städten treffen sich ein paar Dutzend Radfahrer zu einer solchen Tour, in anderen Städten wiederum mehrere Tausend.
    Die Critical-Mass-Bewegung versteht sich nicht als Demonstration, schließlich gibt es keinen Veranstalter oder Organisator und keine formulierten politischen Ziele. Beinahe zufällig scheinen sich die Teilnehmer zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort zu versammeln, um dann gemeinsam eine Runde durch die Stadt zu drehen.
    Die Straßenverkehrs-Ordnung erlaubt in § 27 StVO die Bildung eines so genannten Fahrrad-Verbandes, sobald mindestens 16 Radfahrer gemeinsam unterwegs sind. Ein solcher Fahrrad-Verband darf dann auch trotz benutzungspflichtiger Radwege die Fahrbahn nutzen und verhält sich an ampelgeregelten Kreuzungen wie ein einziges großes Fahrzeug: Wenn der erste Radfahrer bei grünem Licht die Haltelinie überquert, dürfen ihm alle anderen folgen, auch wenn die Ampel zwischenzeitlich auf rotes Licht umschaltet.
    Was soll das alles?
    Eine Critical Mass versteht sich zwar nicht als Demonstration und führt in der Regel keine politischen Forderungen, allerdings lässt sich kaum in Abrede stellen, dass mehrere tausend Radfahrer zusammen ein eindrucksvolles Statement abgeben. Ursprünglich war die Intention, auf die Belange des Radverkehrs aufmerksam zu machen, die in der autogerechten Stadt meistens kaum Beachtung fanden.
    Es lassen sich unter den Teilnehmern allerdings unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der Teilnahme an einer solchen Critical Mass feststellen: Die einen wollen einfach mit ihren Freunden zusammen in Ruhe durch die Stadt fahren, die anderen ein Zeichen für mehr Radverkehr in den Städten setzen. Wiederum andere genießen schlicht das Bild, das sich bei mehreren tausend Radfahrern auf der Straße bietet. Und manch einer soll tatsächlich vor allem wegen der guten Musik mitgeradelt sein, die von verschiedenen Sound-Bikes gespielt wird.
    Wer legt die Route fest?
    Kommt drauf an: Meistens derjenige, der vorne fährt und sich mit seiner lauten Stimme durchsetzen kann. Oder vielleicht auch derjenige, der den besten Routenvorschlag bringt. Oder jemand, der weiß, dass es drei Straßen weiter eine Baustelle gibt und man deshalb lieber jetzt abbiegen sollte, bevor es zu eng wird. Eigentlich also jeder.
    Es gibt allerdings lokale Unterschiede, in einigen Städten ist das Befahren bestimmter Streckenabschnitte Tradition, in anderen Städten wird tatsächlich vor Beginn der Tour eine Route festgelegt.

 

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