Ein Traum: Tempo 30

Konsequent innerhalb Ortschaften, besonders in Städten wie Dortmund in denen viel Auto gefahren wird.
Das wäre sicherer für alle Verkehrsteilnehmer, z.B. für Kinder die morgens mit dem Rad zur Schule fahren oder für Senioren, die mehr Zeit brauchen. Zudem hätten Autofahrer mehr Zeit den Radfahrer zu sehen.

Und der Autoverkehr hätte auch was davon: Laut der Uni Duisburg-Essen weniger Staus bei einem Zeitverlust von maximal 20 Sekunden pro Kilometer. Und weniger Stau ist gut fürs Klima!

Dafür wollen wir morgen gemeinsam auf der Fahrradsternfahrt mobil machen!

Fahrradstraßen für mehr Lebensqualität im Alltag

Straßen auf denen der Radfahrer Vorfahrt hat. Sie sind leise und nicht teuer in der Realisierung. Ein gutes Netz von Fahrradstraßen, das Stadtteile miteinander verbindet würde Stadtradler ermutigen mehr Alltagsstrecken auf dem Rad statt mit dem Auto zu erledigen.

Auch würden die Kommunen Geld sparen bei der Wartung von Straßen, denn sie verschleißen weniger schnell.
Also weniger Kosten, weniger Asphalt und weniger CO2 – fürs gute Klima!

Deshalb fahren wir morgen gemeinsam mit dem Fahrrad bei der 4. Fahrradsternfahrt Dortmund aus vielen Städten im Umkreis von Dortmund auf der Fahrbahn, um sie schon einmal temporär zur Fahrradstraße zu machen!

 

Radschnellwege als Städteverbindung

Morgen findet die 4. Fahrradsternfahrt Dortmund statt. Wir wollen gemeinsam für ein besseres Klima für den Radverkehr demonstrieren. Eine Forderung ist die Realisierung von Radschnellwegen!

Der RS1 ist in Planung, es wird bis zur Realisierung aber noch einige Zeit vergehen. Die Aufnahme in des Bundesverkehrswegeplan ist bisher nicht geglückt, weil der Bund der Meinung ist, das Radverkehr nicht deren Angelegenheit ist.

Es ist aber wichtig, dass der RS1 nicht alleine bleibt. Es braucht ein Netz attraktiver und direkter Verbindungen für den Radverkehr. In unserem Nachbarland der Niederlande werden solche Wege aus Mitteln zur Stauvermeidung finanziert. So profitieren diejenigen, die mit dem PKW fahren müssen, weil sie keine Staus mehr haben und alle anderen haben komfortable Wegeverbindungen fürs Fahrrad.

Ordnereinweisung erfolgreich und trocken überstanden

Heute Abend haben wir uns zur Vorbereitung auf Sonntag, mit einigen Personen zusammengefunden, um gemeinsam die Route noch einmal abzufahren und auf die wichtigsten Dinge für Sonntag hinzuweisen. Trotz bedrohlicher Wolkenbildung, konnten wir das ganze trocken über die Bühne bringen. Wir freuen uns nun auf Sonntag, dass bei schönsten Sonnenschein ganz viele Radfahrerinnen und Radfahrer den Weg nach Dortmund finden und wir gemeinsam den Wallring, Borsigplatz und die natürlich die B1 befahren dürfen.

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Heute mussten wir an der Ruhralle noch an der Lichtsingalanlage auf einander warten, Sonntag fahren wir wie die PKWs einfach unten drunter durch!DSCI3746

Sonntag wird auch die Lindemannstraße im einem mehr von Fahrrädern, ganz anders aussehen.

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An der Petrikirche wirbt zur Zeit noch ein Automobilhersteller mit seinen Produkten, am Sonntag steigt hier nach der Sternfahrt das Fahrradfest.

Flyer und Plakate liegen an zahlreichen Orten bereit

Der Druck von Flyer und Plakaten ist schon ein paar Tage her und auch die Versendung der Materialien sollte bereits überall ihr Ziel erreicht haben. Haltet also die Augen offen, damit ihr euch euren Tourenplan sichern könnt. Es gibt wieder zahlreiche Zulaufrouten aus den umliegenden Städten mit vielen Zustiegspunkten.

Hier noch ein paar Bilder von der Eintüt- und Versandaktion vor zwei Wochen.

Soundcheck für das Fahrradfest

Wie in den vergangenen Jahren auch, wird die Audiokitchen Dortmund wieder für die Beschallung während der Fahrradsternfahrt sorgen. Selbstverständlich alles Fahrrad kompatibel.

Am vergangenen Wochenende gab es dazu einen ersten Probelauf, bei dem die Anlagen aufeinander abgestimmt wurden. Aber seht selbst.

Ohne Auto auf die B1 – Fürs gute Klima!

Die Fahrt auf der B1 steht für die Organisatoren symbolisch für die Realisierung des Radschnellweges RS1 – ganz nach dem Gusto: „Auch die Radfahrer brauchen eine Schnellstraße!“.

Und dieses Jahr sagt die Polizei „Ja“ zur Nutzung der B1 innerhalb des Dortmunder Stadtgebiets aus Richtung Osten zwischen Märkische Straße und Lindemannstraße.

Die B1 ist Teil der 17-km-Route, die vom Norden in den Süden Dortmunds führt. Hier mehr zur Route und den Zuläufern

Also kommt mit dem Rad auf die B1 – Fürs gute Klima!